Wenn ein Kind seine Neugierde verliert, sei es durch schlechte Erfahrungen, Krankheit, mangelndes Wissen, fehlende Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Liebe, bauen sich mit der Zeit Blockaden auf, die sich manifestieren und sich im Verhalten widerspiegeln: Vermeidungsverhalten, Ängste, Unsicherheit, depressive Verstimmungen, Aggressionen, Unruhezustände, ADS, ADHS, können dann ständige Begleiter sein und den Menschen daran hindern, sein Leben erfolgreich zu meistern. Somit hat jeder Mensch seine ganz eigene Art und Weise, wie er auf die Reize aus seinem Umfeld reagiert.

Um erfolgreich unser Leben zu gestalten und unsere Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten zu verhelfen, brauchen wir kompetente Lehrmeister, die uns unterstützen und uns in den verschiedensten Bereichen wie Erziehung, Lernen und Gesundheit ihr Wissen vermitteln.

Die uns Lösungswege aufzeigen und uns helfen, Hindernisse bzw. Krisen zu überwinden.

Häufige Fragen und Anliegen von Eltern in meiner Lernberatung:

  • Unser Kind hat Schlafprobleme und in der Schule kann es sich nicht konzentrieren. Wir haben schon vieles ausprobiert, aber es hat sich nichts verändert. Was fehlt unserem Kind?
  • Meine Tochter lernt sehr viel, aber ihre Noten im Rechnen verbessern sich nicht!
  • Die Diagnose unseres Sohnes lautet ADHS. Mein Mann und ich wollen ihm keine Medikamente geben. Wir sind hilflos und fühlen uns alleingelassen. Was können wir als Eltern tun, damit unser Sohn sich konzentrieren kann und zur Ruhe kommt?
  • Was können mein Mann und ich tun, damit wieder Frieden und Harmonie in der Familie herrscht? Wie können wir angemessen auf die Reaktionen unserer Kinder eingehen, wenn sie ständig streiten und die Schule vernachlässigen?
  • Das Lesen und Schreiben fällt unserem Kind sehr schwer. Mein Mann und ich sind verzweifelt, da wir schon einiges unternommen haben, um ihm zu helfen. Jetzt wissen wir nicht mehr weiter.
  • Unser Kind trödelt ständig, wie können wir es sinnvoll fördern?
  • Wie kann ich meinem Kind helfen, mit anderen Kindern zurecht zu kommen?
  • Oft habe ich als Mutter das Gefühl der Hilflosigkeit, weil ich nicht weiß, wie ich meinem Kind helfen kann. Egal was ich versuche, es greift einfach nicht!
  • Unser Kind kommt bald in die Schule und nässt immer noch nachts ein. Wir waren schon bei vielen Ärzten und trotz Klingelhose wird es nicht besser! Was kann unserem Kind fehlen?
  • Mein Sohn wird in der Schule gemobbt. Ich bin ratlos und weiß nicht mehr weiter. Welche Möglichkeiten gibt es, meinen Sohn aus dieser Situation herauszuholen, damit er wieder glücklich ist und gerne zur Schule geht?
  • Ich bin Lehrerin an einer Grundschule. In meiner Klasse habe ich teilweise Kinder, die nicht in der Lage sind, Textaufgaben zu lösen. Es fällt ihnen unglaublich schwer, die Textinhalte zu erfassen und diese in eigenen Worten wiederzugeben. Wie kann ich als Lehrerin diese Kinder bestmöglichst unterstützen. Welche Tipps kann ich Eltern mit auf den Weg geben, deren Kinder im Rechnen, Lesen oder Schreiben Defizite aufweisen? Da ich selbst Mutter einer achtjährigen Tochter mit einer Lese-Rechtschreibschwäche bin und ihr dabei helfen möchte diese zu überwinden, brauche ich kompetente Unterstützung.

Wenn wir uns in den verschiedenen Bereichen unsicher, hilflos oder sogar ängstlich fühlen, dann ist das ein Zeichen, dass wir uns gerade in diesen Situationen uns als Eltern  die  Gedanken machen müssen, was wir uns an Wissen aneignen sollten, damit wir handlungsfähig sind und genau wissen, was wir tun können, um eine Veränderung erfolgreich zu erzielen.

Durch das Wissen, das wir uns aneignen entstehen Kompetenzen, die wir brauchen, um unser eigenes Leben und das unserer Kinder zu verwirklichen.

Wenn ein Kind in die Schule kommt, braucht es ein Vorwissen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die absolute Basis für das Lernen darstellen, damit es von Anfang an am Schulgeschehen mit Neugierde und Freude erfolgreich teilnehmen kann.

Hat das Kind bis dahin noch nicht gelernt, ausdauernd, aufmerksam und konzentriert an Herausforderungen heranzugehen, wird es für das Kind sehr schwer sein, dem Unterricht zu folgen, um später gute Noten zu schreiben.

Hat das Kind aufgrund von verschiedenen Ursachen bestimmte Teilleistungsbereiche wie z.B. die Wahrnehmung, Feinmotorik, Auge-Hand-Koordination oder das Raumbewusstsein nicht oder nur teilweise entwickelt, dann kann es zu Sprachstörungen und aufgrund dessen zur Lese-  Rechtschreibschwäche kommen. Aber auch das Rechnen kann diesem Kind sehr schwer fallen, weil ihm die Fähigkeiten und Fertigkeiten dazu fehlen.

Durch das „Nicht wissen“ hat das Kind einen enormen Energieverlust und ist in seinem Denken und Handeln blockiert.

Und genau das sehe ich in meiner Aufgabe als Lernberaterin:

Eltern und Kindern das Wissen zu vermitteln, das sie brauchen, um ihre Wünsche und Ziele zu erreichen und dass Eltern ihren Kindern ein guter Lehrmeister sein können.

Denn es wird niemand kommen, der uns diese Lebensaufgabe abnimmt! Niemand, außer wir Eltern selbst, können für das Wohlergehen unserer Kinder sorgen, damit sie neugierig und unbeschwert, gesund und zufrieden mit uns gemeinsam durchs Leben gehen.

Geben Sie Ihrem Kind die Chance sich zu einer starken und selbstbewussten Persönlichkeit zu entwickeln, indem Sie der „Lehrmeister“ Ihres Kindes werden.

In meinen Vorträgen, Seminaren und Kursen ist es immer wieder erstaunlich, was sich durch das „Aneignen von Wissen“ für Veränderungen bewirken kann.

Beispiel aus der Praxis:
Eine Mutter kommt hilfesuchend mit ihrem Grundschulkind, das die 3. Klasse besucht, ich nenne es in diesem Beispiel Karlotta, zu mir in die Lernberatung, um ihrem Kind zu Hause eine gute Unterstützung beim Lernen zu sein.

Die Mutter berichtet, dass Karlotta Probleme im Lesen und der Rechtschreibung hat. Mit dem Rechnen ist es auch sehr mühsam. Seit einem dreiviertel Jahr geht sie in die Nachhilfe und dies nur mit murren. Bisher hat sich auch gar nichts getan. Sie hat das Gefühl, dass sie jetzt mehr blockiert. Ihre Schrift ist unregelmäßig und die Wörter schreibt sie nur mit großem Energieaufwand. Sie trödelt bei ihren Hausaufgaben und es macht den Anschein, dass ihr das Lernen ganz egal ist. An so manchen Tagen klagt Karlotta auch über Bauchschmerzen und Übelkeit und möchte nicht in die Schule gehen. Zu Hause wird nur noch selten gelacht und entspannt miteinander umgegangen.

Bei der Teilleistungs-Analyse, die ich mit Karlotta durchführte , stellte ich fest, dass sie in ihren Bewegungen blockiert ist. Außerdem hatte sie große Mühe, sich Dinge zu merken. Auch konnte sie mir auf Anhieb die angesagten Buchstaben zum Teil nicht an die Tafel schreiben. Oft fragte Karlotta mit leiser Stimme nach, ob es so richtig sei, wenn sie ein Arbeitsblatt ausfüllen sollte. Ihre Augen waren ständig woanders und sie konnte sich nur schwer konzentrieren. Bei der körperlichen Untersuchung stellte ich eine verspannte Nacken- und Schultermuskulatur fest. Der Bauch war sehr angespannt und hart.

Ich fragte Karlotta, wie sie denn in ihrer Klasse zurecht kommt und ob sie Freundinnen hat, mit denen sie auch außerhalb der Schule spielt. Karlotta weinte spontan auf diese Frage und hat gesagt: „Die sind alle so gemein zu mir! Wenn ich in der Pause auf dem Schulhof mit den anderen spielen möchte, dann laufen sie weg und fangen an zu lachen!“ „Ich will da nicht mehr hin, die sind alle doof!“

Weder die Mutter, noch die Lehrer wussten, dass Karlotta unglaublichen Stress mit ihren Mitschülern hat, weil sie nie etwas gesagt hat. Sie zog sich eher zurück und traute sich nicht, etwas zu sagen.

Beim Nachfragen, wie es denn damals im Kindergarten war, sagte die Mutter, dass Karlotta schon immer ein ruhiges und schüchternes Kind gewesen sei.

Fazit:
Der Grund für die eigentliche Lernproblematik besteht bei Karlotta nicht darin, dass sie zu dumm oder zu faul zum Lernen ist, sondern dass sie nie gelernt hat, mit Konflikten umzugehen. Karlotta hatte dieses „Wissen“ nicht!“

Wenn ein Kind Probleme mit der Außenwelt hat, dann fühlt es sich weder verstanden noch akzeptiert. Schüchterne Kinder ( aber auch Erwachsene! ) haben oftmals tiefe Ängste, die sie daran hindern, erfolgreich zu sein. Sie geben gleich auf anstatt es nochmal zu versuchen. Dieser „innere Stress“ begleitet Karlotta schon seit dem Kindergarten.

Wie um Himmels willen soll da ein Kind frei für`s Lernen sein, dessen Grundbedürfnisse wie Zugehörigkeit, Wertschätzung, Anerkennung nicht gestillt sind? In der Klasse fühlt sich Karlotta alleingelassen!

Das Gehirn blockiert durch diesen „Dauerstress“ und da ist es kein Wunder, dass dieses Kind verspannte Muskeln und dadurch blockierte Bewegungen aufweist.

In der Nachhilfe wird nicht erforscht, was die Ursachen von Lernproblematiken sind. Das Kind muss somit das lernen, was es sowieso nicht kann! Wie deprimierend!

Sich bewusst zu werden, welches Wissen die Mutter, der Vater und Karlotta brauchen, um erfolgreich miteinander durchs Leben zu gehen:
Für die Mutter war es sehr wichtig, sich Wissen anzueignen, um Karlotta zu einer starken und selbstbewussten Persönlichkeit zu verhelfen, sie bewusst wahrzunehmen, um angepasst auf ihr Verhalten reagieren zu können.

Somit beschloss die Mutter gemeinsam mit Ihrem Mann einen „Kommunikationskurs“ bei mir zu besuchen, der ihnen verhalf mit Konflikten und Problematiken umzugehen.

Damit Karlotta so schnell wie möglich vom Dauerstress weg kam, um wieder frei für`s Lernen zu sein, baute ich sie in ihrer Persönlichkeit auf, motivierte sie zum Lernen und verhalf ihr zu dem Wissen, das sie, um gute Noten zu schreiben braucht.

Begleitend schulte ich die Mutter darin, wie sie Karlotta das Lesen, Schreiben und Rechnen auf eine ganz einfache Art und Weise beibringen kann.

Erfolgserlebnis nach drei Monaten:
Nach drei Monaten hatte Karlotta unglaublich viel aufgeholt. Ihre Ängste sind kleiner geworden und nicht mehr so riesig wie ein Monster.

Mit ihren Klassenkameraden kommt sie viel besser zurecht und auch die Bauchschmerzen haben sich verabschiedet. Karlottas Stimme ist jetzt lauter und bestimmter. Sie kann sich durchsetzen und hat jetzt das Wissen, wie sie mit Konflikten umgehen kann.

Ebenfalls Fortschritte hat Karlotta im Lesen, Schreiben und Rechnen gemacht. Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit steigerten sich und sie konnte ohne viel Mühe dem Unterricht folgen.

Trödeln bei den Hausaufgaben ist für Karlotta kein Thema mehr. Sie geht zu bestimmten, festgelegten Zeiten an ihre Aufgaben und meistert diese zügig.

Die Mutter und der Vater haben gelernt, ihrer Tochter nicht immer gleich zu helfen, wenn es mal schwierig wird und haben ihr dadurch Vertrauen und Sicherheit in ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt.

Wenn auch ich Ihr „Lehrmeister“ sein darf und Sie bereit für eine Veränderung sind und Sie gemeinsam mit Ihrem Kind sich Wissen aneignen wollen, dann setzen Sie sich noch heute mit mir in Verbindung, um so schnell wie möglich die Problematiken zu beheben, um erfolgreich neue Wege zu gehen.

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